Roux-Y-Magenbypass

Das Roux-en-Y-Magenbypass Verfahren ist ein komplexeres und invasiveres Verfahren. Im oberen Teil des Magens bildet sich ein kleiner Magenbeutel, der teilweise dem Röhrenmagen ähnelt. Der Rest des Magens – der Teil, der etwa 90-95% des Magens ausmacht – wird getrennt. Dieser gebildete kleine Magenabschnitt ist mit dem Dünndarm verbunden und der Magen-Darm-Trakt wird verändert.
Normaler Dünndarm liegt zwischen 600-1000 cm. Das aus der Galle kommende Darmende ist mit dem Darm verbunden, aus dem die Nahrung etwa 1 Meter weiter kommt. Die Kombination von Galle mit Nahrung gegen Ende des Dünndarms verursacht hauptsächlich eine Malabsorption (verringerte Absorption) von Fett und Stärke. In der Zwischenzeit verursacht es jedoch auch eine Malabsorption (verringerte Absorption) verschiedener Mineralien und fettlöslicher Vitamine. Nicht absorbierte Fette und Stärke gelangen in den Dickdarm. Wenn der Patient/die Patientin isst, gelangt das Essen direkt in den Dünndarm. Dadurch nimmt die Aufnahme von Fett, Zucker und Kalorien im Körper ab und Sie können Gewicht verlieren. Es können jedoch schwerwiegendere Ernährungsprobleme (wie schwerer Vitaminmangel) festgestellt werden. Darüber hinaus kann die bakterielle Aktivität hier zur Bildung von Reizstoffen und zur Bildung von übelriechendem Gas führen.

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